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IBAN in Italien (Gelesen: 706 mal)
Ligo1
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Beiträge: 62
Geschlecht: male
IBAN in Italien
04.06.2020 um 16:24:48
 
Hallo,
seit mehr als 10 Jahren versuche ich zu verstehen, warum auf italienischen Rechnungen oder Zahlungaaufforderungen niemals eine Bankverbindung mit IBAN auftaucht. Auch ein commercialista konnte mir das nicht erklären. Ich muss das jedesmal per Telefon oder zu Fuß nachforschen, oder gucke ich falsch.
gruß Dietrich (ansonsten ein Italien/Ligurien fan)
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cagiacon
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Bella Italia - Alta Langa

Beiträge: 210
Geschlecht: male
Re: IBAN in Italien
Antwort #1 - 21.06.2020 um 16:30:28
 
.... ist tatsächlich überhaupt noch nicht selbstverständlich, aber auch nicht weiter verwunderlich. In den doch sehr konservativen südeuropäischen Banken-/bw. Bezahlsystemen war ja auch die in Deutschland schon ewig mögliche problemlose Online Überweisung dort längst noch keine Selbstverständlichkeit, es wird ja bis heute noch vielfach mit anderen Methoden gängig gearbeitet, in Italien also mit der berühmten bolletta, die bei der Post gegen Gebühr zu bezahlen ist, also z.B. üblich für die Gemeindeabgaben, in Frankreich mit den berühmten cheques.

Doch auch in Deutschland sind die europäisch vereinbarten Regeln immer noch nicht durch, so kommt es immer noch vor, dass z.B. Gemeinden eine BIC Angabe fordern, obwohl gilt:

"Mit der Entscheidung für eine IBAN-Pflicht wurde 2012 beschlossen, dass ab dem 1. Februar 2016 die Verwendung der BIC bei SEPA-Überweisungen entfällt",

ist mir noch vor wenigen Wochen bei der Anforderung eines Auszugs aus dem  deutschen Melderegister so ergangen.

Zur weiteren uneinheitlichen Praktizierung von Bankkontenangaben führten dann auch Übergangsregelungen wie diese:

"Während Unternehmen und Vereine vom 1. August 2014 an Überweisungen nur noch nach dem Sepa-Format mit neuer internationaler Kontonummer (IBAN) vornehmen dürfen, können Verbraucher noch bis zum 1. Februar 2016 die bisherige Kontonummer und Bankleitzahl benutzen."

Sollte sich also alles inzwischen eingeübt haben können, aber s.o. braucht eben alles seine Zeit.

Im Alltag stoße ich nur noch selten auf diese Barriere, da ich sämtlichen Versorgern also Gas, Strom und Telefon Einzugsermächtigungen erteilt gabe (also ein SEPA Lastschriftmandat:-), wer das nicht will, kann ja seine Überweisungen mit einmal vorher abgefragten und ab dann gespeicherten Bankdaten aus Vorlagen abrufen.

Ansonsten zahle ich eben auch viel bar, also den Handwerker bei mir vor Ort, den Tierarzt z.B. eben auch, haben die häufig ja auch lieber  Zwinkernd Einkäufe gehen anders als in D ja ohnehin schon lange unproblematicher mit Kredit oder Bankzahlkarte, aber manchmal muß ich eben auch nachfragen, also wenn es um die Bezahlung einer neuen Versicherungspolice geht.

Inzwischen läuft  das aber auch sogar nur  per Emailabfrage recht unproblematisch, da der Vorteil der online-methodik verstanden wird, wenn auch e eben noch nicht bei allen Institutionen s.o. Gemeinden, aber  die stützen damit ja auch noch den im kleinsten Kleckerdorf vorhandenen Postschalter.

Aber selbst die wären inzwischen vermutlich in der Lage auf Nachfrage eine IBAN anzugeben.....

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« Zuletzt geändert: 22.06.2020 um 00:16:00 von cagiacon »  

Im Piemonte gibt es einiges zu entdecken, ganz bestimmt auch die unweit des
bekannten Weinlandes der Barolos und Barbarescos gelegene Alta Langa
 
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