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Autofahren in Italien (Gelesen: 5467 mal)
kenny
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Beiträge: 2
Autofahren in Italien
14.08.2008 um 16:12:33
 
Hallo!
Ich bin neu hier, und habe eine Frage.
Wir wollen im September mit dem Auto nach Kalabrien fahren
und meine Frage ist: Welcher Weg ist besser über Rom und Neapel,
oder die Adria entlang? (wir fahren nach Corigliano Calabro)
Vom Routenplaner her ist es von den Kilometern das Gleiche.
Danke schon im Vorraus Kenny
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anse
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Bei Waldbrand Tel. 1515

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Re: Autofahren in Italien
Antwort #1 - 14.08.2008 um 19:19:54
 
Ich fahre zweimal im Jahr nach Calabrien. Ich bin dort im Frühjahr und Herbst als Reiseleiter und Wanderführer im Nationalpark Pollino.
Seit Jahren nehme ich meist die Adria-Strecke. Sie ist weniger voll und damit auch weniger stressig. Südlich von Pescara ist sogar richtig wenig Verkehr. Auf der Strecke über Neapel gibt es gleich mehrere Abschnitte, an denen Staus fast täglich stattfinden oder die Horror sind:
Vor Bologna bis zur Gabelung in A1 (Firenze-Napoli) und A14 (Ancona-Bari-Taranto) reichen oft auch 4 Fahrspuren nicht aus. Bologna-Firenze (Apennin-Überquerung) ist erst zum Teil modernisiert, wo nicht: enge Kurven, enge Fahrspuren, viele Tunnels und jede Menge Lastwagen, die sich nicht immer an Überholverbote halten. Dann Firenze Nord-Firenze Sud, wo es eigentlich immer stockend voran geht. Dann kommt man meist bis Caserta ganz gut voran, ab Orte nördlich von Rom ist die Autostrada dreispurig, ebenso die A 30, die hinter dem Vesuv zur A3 Salerno-Reggio di Calabria führt. Bevor man auf der ankommt, hat man 11 abscheuliche Kilometer auf der „Schnell“straße Avellino-Salerno, dann eine ebenso ekelige Einmündung in die gebührenfreie A3 und bis Battipaglia die alte enge SA-RC, dann wird es bis auf kurze Stücke dreispurig bis Contursi, ab Sicignano degli Alburni bis Polla eine lange einspurige Steigungsstrecke, die man bis zur Wiederauffahrt auf die A3 bei Polla auf einer empfehlenswerten Umleitung umgehen kann (gut ausgeschildert). Ab Polla zum Teil Neubaustrecke, zum Teil das Original aus den 60ern des letzten Jahrhunderts, aber wenig Verkehr, eine tolle Gebirgsstrecke.
Die A14 ist bis Rimini Nord dreispurig und sehr voll, danach zweispurig, bis Ancona durchaus auch nervig. Aber man sieht ab Pesaro das Meer! Danach bis zum Ende der Autostrada spürt man schon die Länge Italiens. Der Ausschilderung Reggio di Calabria/ SS 106 folgen, die bis zur Grenze Apulien – Lukanien/ Basilikata vierspurig ist, danach zum Teil Baustelle bis Scanzano.
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Entflammt die Herzen und nicht die Wälder!
 
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anse
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Bei Waldbrand Tel. 1515

Beiträge: 7677
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Re: Autofahren in Italien
Antwort #2 - 14.08.2008 um 19:24:28
 
Dann vierspurig bis Rocca Imperiale. Danach kommt ein 15 km langes Stück jonische Straße im Ausbau von 1935, ab Amendolara wird es dann eine breite Schnellstraße, wo man beim Überholen aufpassen sollte.
Im Norden gehe ich den potenziellen Staus bei Modena und Bologna aus dem Weg:
In Verona Nord runter von der Brennerautobahn, Umgehungsstraße („tangenziale“) um Verona, Schnellstraße „Transpolesana“ Richtung Rovigo (gratis, inzwischen neu ausgebaut) bis zur A13, die man bis Ferrara Sud fährt, dann Schnellstraße nach Porto Garibaldi, wo man auf die sehr verkehrsreiche Via Romea kommt, um Ravenna etwas Geduld an den Ampeln, nicht der Ausschilderung zur A 14 folgen, sondern Richtung Cesena-Orte-Roma zur Schnellstraße, auf der man die Auffahrt Cesena Nord zur A 14 erreicht.
anse
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kenny
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Re: Autofahren in Italien
Antwort #3 - 15.08.2008 um 16:23:36
 
Hallo!
Danke für die Information.
Ist eigentlich im September und Oktober wneiger Verkehr,
oder merkt man kein Unterschied zum Sommer?

Gruss Kenny
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